Vorsätze und Pläne 2018

Fempreneur, Gründen

Sicherlich, hier kommt der x-te Blogbeitrag zu den Vorsätzen, die man sich für 2018 nimmt. Besonders ausgefallene Vorsätze habe ich auch nicht. Allerdings ist nicht zu unterschätzen, welche Wirkung aufgeschriebene und veröffentlichte Ziele haben. Ich versuche ganz klar, mich selbst auszutricksen. Ihr seid also alle eingeladen, mich heute in einem Jahr zu befragen, was aus den folgenden Vorsätzen geworden ist. 

Berufliche Vorsätze

  • Sichtbarkeit
    • Ich habe das Gefühl, dass Frauen eher dazu neigen, nicht über ihre Erfolge und Tätigkeiten öffentlich zu sprechen, aus Angst, was die Leute dann über sie denken. Zumindest geht es mir so. 2018 möchte ich frei nach dem Motto „Tu‘ Gutes und sprich darüber!“ mich und mein Unternehmen besser präsentieren. Vor allem in den Sozialen Netzen.
    • Aber auch offline werden wir 2018 aktiv sein. So sind Teilnahmen an Konferenzen (auswärts) und an Events in Dresden geplant. Ich freue mich euch dort zu sehen!
    • Eine spezielle Sache ist noch für das Frühjahr geplant, mehr wird aber noch nicht verraten.
  • Professionalität
    • Als junges Unternehmen ist noch vieles unstrukturiert und intuitiv. Das soll mit Blick auf unseren ersten Geburtstag etwas reduziert werden, z. B. Einführung von Prozessen in der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern sowie hilfreiche Tools (in Richtung CRM, Buchhaltung und Marketing Automation)
    • Weiterbildung und Austausch mit anderen aus der Branche
    • Weiterentwicklung und Positionierung der Marke
    • Website soll als Ausgangspunkt der Azurgelb Kommunikation ausgebaut werden, mit Einblicken in Arbeit, Leben und Wissen.
  • Authentizität
    • Als Gründerin habe ich den „Vorteil“ wie auf einem unbeschriebenen Blatt, meinen eigenen Stil im Geschäftsleben zu etablieren. Allerdings ist das gar nicht einfach. Daher habe ich mir vorgenommen, ehrlich zu unseren Kompetenzen zu stehen auch, wenn sie nicht vorhanden sind. Dazu gehört – und das ist das Schwerste – das Nein-Sagen – zu Aufgaben, denen man nicht gewachsen ist; Terminen, die einem zu viel sind und Forderungen, die gegen die eigenen Werte zielen.
  • Engagement
    • Ich nehme meine Position als JuMP-Sprecherin sehr ernst. Für den Nachwuchs im Marketing will ich spannende Events und eine relevante „Plattform“ anbieten. Für die Teammitglieder im Orga-Team möchte ich  Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Arbeit innerhalb des Clubs und bestenfalls auch in der Öffentlichkeit gewinnen.

Private Vorsätze

  • Famile
    • Ende 2017 mussten meine Familie und ich jemanden gehen lassen. In der Vorweihnachtszeit ist das besonders schmerzlich. Das hat mir bewusst gemacht, dass ich meine Familie manchmal als verständlich ansehe. Als wären sie unsterblich und immer für mich da. Das ist natürlich ein naiver Gedanke. Was aber nie verschwinden wird, ist die Erinnerung an all die schönen Momente. Der wichtigste Vorsatz von allen ist daher wohl, mehr schöne Momente zu schaffen, gemeinsam mit meinen Liebsten.
  • Liebe
    • Gemeinsame Zeit mit der Familie im ganzen ist mir zwar sehr wichtig. Allerdings kann es – gerade mit einer bulgarischen Schwiegerfamilie – auch sehr zeitintensiv werden. Mit all den anderen Plänen, die mein Mann und ich freigiebig machen, kann die Partnerschaft da schon mal zu kurz kommen. Nur abends erschöpft gemeinsam auf der Couch zu kuscheln, entspricht auf Dauer nicht meiner Vorstellung von Partnerschaft. Daher werde ich 2018 bewusst „Quality-Time“ nur zu zweit einplanen.
  • Achtsamkeit
    Hier kommen eher die gängigen und selbsterklärenden Vorsätze:

  • zwei mal wöchentlich Zeit für Sport einplanen
  • Müll reduzieren
  • Meditation ausprobieren
  • Lernen
    • Zum einen möchte mehr zu Podcast, Fachbuch oder Dokumentation statt Sitcom greifen.
    • Zum anderen warten Bulgarische Vokabeln und Grammatik auf mich.