Jahresrückblick 2018

Fempreneur, Gründen 0

Zu Beginn des Jahres veröffentlichte ich einen Blogbeitrag zu meinen beruflichen und privaten Vorsätzen. 2018 neigt sich nun dem Ende und mein eigener Ehrgeiz fragt sich, welche Vorsätze ich erreicht habe. Gemeinsam mit euch will ich das Jahr Revue passieren lassen.

Berufliche Vorsätze

Sichtbarkeit

  • Vor allem in den Sozialen Netzen wollte ich mich / uns besser präsentieren, was zu einem neuen Format auf Instagram Stories geführt hat: Dem Freitagsquatsch mit Ani, bei dem ich berichte, was in der Woche passiert ist. Viel ist es (noch) nicht, aber es ist tatsächlich gar nicht so leicht, sich regelmäßig zu motivieren und sich die Zeit zu nehmen, dort aktiv zu werden.
  •  Die Teilnahmen an Konferenzen (auswärts) und an Events in Dresden sollte auch offline die Präsenz steigern. Das hat geklappt, ob bei der Nationalen Junioren Tagung des Deutschen Marketing Verbands oder dem Markencamp – das nationale Netzwerk konnte ich so weiter ausbauen. In Dresden sind mir unter anderem die Events des Marketing Clubs sehr wichtig, ich war aber auch bei einer BVMW Veranstaltung zum jungen Mittelstand, bei der Regionalgruppe der Female Future Force und der TedX.
  • Ebenfalls offline gab es ein Frühjahrs-Mailing, bei dem wir Blumensamen inklusive selbst-designten Mailing an Kunden und Freunde versandt haben.

Professionalität

  • Hilfreiche Tools (ich dachte an CRM, Buchhaltung und Marketing Automation) haben wir nicht wirklich gefunden. Wir nutzen weiterhin Papierkram (Buchhaltung), Trello (Organisation) und Excel (Kontaktverwaltung)
  • Sowohl für mich als auch für Denise gab es eine Weiterbildung. Denise wurde zur Text- und Content-Managerin ausgebildet (Zum Erfahrungsbericht), ich bin seit August TÜV-Geprüfte Datenschutzbeauftragte (Zum Erfahrungsbericht).
  • An der Weiterentwicklung und Positionierung der Marke haben wir ununterbrochen gearbeitet. Das ist wohl normal für ein junges Unternehmen. Wir haben viel ausprobiert und über uns gelernt. Mittlerweile stehen Mission und Vision Statement und die Unternehmenswerte haben wir auch definiert. Es gibt aber noch viel mehr zu tun.
  • Die Website haben wir um Kundenzitate erweitert und mit dem Blog Erfahrungen und Wissen geteilt.

Authentizität

  • Ziel war, ehrlich zu unseren Kompetenzen zu stehen und auch mal Nein zu sagen. Das ist zwar schwer mess- oder belegbar, aber gefühlt würde ich sagen, dass wir das schon gut geschafft haben.

Engagement

  • Als JuMP-Sprecherin hatte ich viel vor für 2018, allerdings gab es im Team einige Neuerungen, die die Schlagkraft des Orga-Teams reduziert haben. Aktuell sortieren wir uns neu. In diesem Jahr konnte ich nicht so viel erreichen, wie ich gewünscht habe.

Private Vorsätze

Familie / Freunde

  • Mein wichtigster Vorsatz von allen war, mehr schöne Momente zu schaffen mit meinen Liebsten zu schaffen. Nach einem Jahr in dem wir eine Firma geschlossen, eine aufgebaut, geheiratet und beerdigt haben, war etwas mehr Ruhe dringend nötigt. Wir haben viele Feste gefeiert und viele Gelegenheiten für Treffen, Grillen und Urlaub genutzt.

Achtsamkeit

  • zwei mal wöchentlich wollte ich zum Sport… na, reden wir nicht drüber.
  • Müllreduzierung war und ist sehr wichtig. Es ist schwerer als gedacht, aber wir versuchen durch bewusstes Einkaufen und Recycling daran zu arbeiten.
  • Meditation habe ich tatsächlich für mich entdeckt, leider ist es noch kein regelmäßiger Teil meines Alltags.

Lernen

  • Zum einen wollte ich mehr zu Podcast, Fachbuch oder Dokumentation greifen, was dazu geführt hat, dass ich Podcast-Junky wurde und monatlich Hörbücher zu Audible hinzufüge.
  • Meine Bulgarische Kenntnisse habe ich bis zum Jahresende schleifen lassen, allerdings besuche ich seit Dezember 2018 einen Anfängerkurs.

Alles in allem bin ich ganz zufrieden mit dem Resümee und freue mich schon darauf die Pläne für 2019 mit euch zu teilen. Dazu mehr im nächsten Blog-Beitrag.


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