Cinemagraph in Photoshop erstellen

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Einer der großen Design-Trends 2018 sind bewegte Bilder. Ganz besonders fallen dabei Cinemagraphen auf. Aber was ist das eigentlich? Die Basis gibt eine Bilddatei. Doch im Gegensatz zur bewegungslosen PNG- oder JPEG-Datei, beinhaltet ein Cinemagraph kleine und sich wiederholende Bewegungen. Die Bilder erscheinen so wie kleine Videos, da sich die Bewegungen nach einer gewissen Zeit wiederholen und so den Anschein ständiger Veränderung bzw. Endlos-Schleifen vermitteln. Wie diese kleinen Animationen mit Photoshop erstellt werden können, erklären wir euch in einem kleinen Tutorial.

1. Videodatei mit Photoshop öffnen

Das Video erscheint automatisch in der Zeitleiste und als Gruppe in der Ebenenpalette.

2. Bildausschnitt wählen

Mithilfe der Zeitleiste den Bildausschnitt wählen, der den Loop (engl.: ‚Schleife‘ oder ‚Schlaufe‘) beinhalten soll. Unbedingt darauf achten, dass sich in diesem Bildausschnitt so wenig wie möglich in der Umgebung bewegt. So werden unschöne Wackler vermieden. Hier sollte gegebenenfalls die Zeitleistengröße angepasst werden.

3. Schleife aktivieren

In der Zeitleisten-Einstellung die Funktion „In Schleife abspielen“ aktivieren.

4. Gesamte Ebene markieren

5. Markierte Ebene kopieren und einfügen (cmd+c und cmd+v)

Dabei entsteht nun eine Bildebene und platziert sich automatisch hinter die Videoebene in der Zeitleiste.

6. Ebenenpalette anpassen

In der Ebenen-Palette muss die Bildebene über die gesamte Videogruppe platziert werden.

7. Zeitleiste anpassen

Bildebene und Videoausschnitt auf eine Länge angleichen. Dabei die Bildebene auf Länge des Videos anpassen und an den Anfang der Zeitleiste ziehen.

8. Vektormaske hinzufügen

In der Ebenenpalette muss nun der Bildebene eine Vektormaske zugewiesen werden.

9. Auswahl freistellen

Mit dem Pinselwerkzeug in der Farbe Schwarz wird nun die Auswahl freigestellt, durch die der Loop zu sehen sein soll. Hierbei in der Arbeitsfläche auf dem Bild „malen“.

10. Video rendern

11. Render-Einstellungen

Beim Eingeben der Render-Einstellungen auf eine sinnvolle Dateibenennung achten. Ein vordefinierter Speicherort hilft das schnelle Wiederfinden des fertigen Videos.

 

 

Wir wünschen euch Viel Spaß beim Ausprobieren!

 


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